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Karl Oertl

Karl Oertl, Jahrgang 1939, ist unserer Gesellschaft mit Corinna Kuhn (vorm. Orth) 1990 beigetreten und hat mit vielen neuen Ideen unsere Gesellschaft bereichert.
Ein alljährlicher Adventsausflug wurde ins Leben gerufen. Jeweils am 1.Advent besteigen wir einen Bus und fahren ins „Blaue“. Nur die Organisatoren wissen, wo es hingeht. Besichtigungen, Führungen und viel Unterhaltung wird geboten. Für jeden ist etwas dabei. Selbstverständlich darf ein Besuch auf einem Adventsmarkt nicht fehlen.

Im Jahr 1992 wurde unser Heringsessen öffentlich im Bürgerhaus Bornheim gefeiert. Zuvor haben wir uns in einer Gaststätte nur im Vereinskreis getroffen. Ein Heringsbuffet und ein kleines karnevalistisches Programm und nicht zuletzt die Beerdigung der Fassenacht wurde auf der Bühne dem Publikum gezeigt.
Die nächste Idee war, dem Heringsessen ein i-Tüpfelchen aufzusetzen. „Der lachende Frankforter“ wurde in der Saison 1997/98 geboren und das erste Mal am 28.Februar 1998 an Robert Treutel alias „Bodo Bach“ verliehen.

Des Öfteren war der Garten von Helga & Karl das Endziel von 01er-Ausflügen. Sei es eine Radtour oder eine Wanderung gewesen. Immer sorgten die Zwei dafür, dass die hungrigen und durstigen 01er bewirtet wurden.

Als Sitzungspräsident der TV-Sitzung „Hessen lacht zu Fassenacht“, die vom HR produziert wird, ist Karl einem breitem Publikum bekannt. Mit seinen Bühnenfiguren „Ein Vogelsberger Bauer“, „Der Staubsaugervertreter“ oder „Der Weltreisende“ stand Karl des Öfteren an unseren Veranstaltungen auf der Bühne und brachte das Publikum zum lachen.

Conférence und Zauberei, die liegen ihm im Blut. Karl ist für alle Fälle gewappnet und nie um einen passenden Spruch verlegen.

Eine kleine, nicht vollständige, Vita:

Karl bereiste bereits ca. 52 Länder teils auf Montage als Schlosser und Schweißer. Dabei war er ein Jahr in Argentinien.
Karl Oertl war 22 Jahre der Sitzungspräsident der TV-Sendung „Hessen lacht zur Fassenacht“ des hessischen Rundfunks. Durch diese Sendung wurde er einem breiteren Publikum bekannt. Besonders in Hessen wurde er zum „Urgestein“ der Fassnacht. Insgesamt leitete er von 1986-2006 diese Sitzung.

1970 kam Oertl zum Verein „Lebenshilfe für Behinderte“ in Hanau. Sein behinderter Sohn Rainer besuchte damals die Friedrich-Fröbel-Schule, eine Schule für praktisch Bildbare in Schloss Philippsruhe. Im Jahr

Am 06.November 2011 wurde Karl für seinen Einsatz in der Behindertenarbeit mit dem Hessische Verdienstorden am Bande ausgezeichnet. Der zur Verleihung geeilte Staatsminister Michael Boddenberg begrüßte den zu ehrenden Frankfurter herzlich: „Ei Karl, schön Dich hier zu sehen“, sagte er. Boddenberg war nämlich höchstselbst 1986 Frankfurter Karnevalsprinz.

Durch sein Engagement und seine Popularität wurde Karl Oertl „ein Zugpferd für unsere Feste“, so die „Lebenshilfe“. Oertl sorgt seit über 20 Jahren dafür, dass bekannte Künstler unentgeltlich bei Veranstaltungen auftreten und Besucher anlocken. Bei den Schlachtfesten in der Steinheimer Werkstatt für Behinderte sorgt er für volles Haus. Zudem hat er dazu beigetragen, „dass Vorurteile gegen Menschen mit geistiger Behinderung abgebaut wurden“, so die „Lebenshilfe“-Vorsitzende Doris Peter.

Kontakt zu Karl Oertl erhalten Sie über uns


Protokoller auf unserer Sitzung, 2014

"Hessen lacht" im HR, 2005

01er Heringsessen, 2016

Fassenacht, 2011

"Hessen lacht" im HR, 2005

Protokoller auf unserer Sitzung 2003

Interview zu Karls 75sten Geburtstag

 

Interview zur Rednerchule, die Karl in’s Leben gerufen hatte